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Einige, meist kompakte digital Kameramodelle besitzen gar keinen speziellen Sucher mehr. Sie werden ausschließlich über das Display auf der Kamerarückseite (und manchmal auch noch zusätzlich für Selbstporträts auf der Kamerafront) bedient.
Ein besonderer Typ der Sucherkamera ist im Bereich der Digitalkameras entstanden: Kameras ohne Spiegelreflex-, Durchsichts- oder elektronischem Sucher. Solche Kameras stellen den Bildausschnitt nur auf einem Display dar. Diese Displays erlauben es (genauso wie ein elektronischer Sucher) das Bild in Bezug auf Ausschnitt, Schärfe, Helligkeit und Farben bereits so zu sehen, wie es beim Auslösen von der Kamera aufgezeichnet wird – zumindest annähernd.
Man findet auch sehr hochwertige "Displaykameras" und das nicht nur aus dem Bereich der spiegellosen Systemkameras sondern auch bei den Kompaktkameras mit fest verbautem Objektiv. (Die manchmal auch nicht mehr so richtig kompakt sind. ;-) ). Zu den Displaykameras gehören viele spiegellose Systemkameras. Zuerst wurden die spiegellosen Systemkameras (mit und ohne Sucher, aber immer mit Display) unter dem Begriff EVIL (electronic viewfinder, interchangable lenses - elektronischer Sucher, wechselbare Objektive) geführt, aber in der Zwischenzeit hat sich das aus Marketinggründen tauglichere DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) durchgesetzt. Allgemein werden sie in Deutschland aber überwiegend "(spiegellose) Systemkamera" genannt. Bei den (nicht nur spiegellosen) Systemkameras – wozu auch die Spiegelreflexmodelle (SLRs) gehören – gibt es Modelle mit sehr unterschiedlichen Suchersystemen, von der Durchsicht bis zum elektronischen Sucher. Und einige haben "nur" ein Display und fallen deshalb eben auch in diese Gruppe der Displaykameras. Mehr zu den (spiegellosen) Systemkameras und den Systemkameras mit Spiegel folgt weiter hinten in den entsprechenden Kapiteln.
Spamschutz, die Summe aus achtzehn und sechs ist: (in Ziffern)
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