Hier gibts Tipps und mehr

Rauschen vermeiden

Störendes Bildrauschen kann man auf ganz unterschiedliche Arten vermeiden. Zuerst sollte man natürlich, wenn es möglich ist, die Empfindlichkeit der Kamera, den ISO Wert, verringern. Aber das lässt sich nicht immer durchführen - gut, dass es auch andere Wege gibt.
So kann das Rauschen in der Kamera oder später in der Software herausgerechnet werden, was aber womöglich feine Details im Bild zerstören kann!
Man kann auch versuchen, die Kamera kühl zu halten (speziell die schwarzen „Profi“-Kameras sollten nicht in der Sonne liegen), denn ein warmer Sensor rauscht stärker!

Bildrauschen

Und man kann eine Mischung aus Aufnahmetechnik und Nachbearbeitung anwenden. Die Methode besteht darin, ein zusätzliches Bild mit gleichen Werten zu fotografieren. Also mit gleicher manueller Belichtungseinstellung und auch gleichem Weißabgleich (der sollte also auch fest eingestellt sein). Bei diesem zweiten Bild sollte aber der Deckel auf dem Objektiv bleiben!
In der Bildbearbeitung werden dann beide Bilder geöffnet und das „Schwarzbild“ als Ebene über das normale Foto gelegt. Dann wird der überblendmodus der Schwarzbild-Ebene auf „Differenz“ gesetzt!
Der Teil des Rauschens, der situations- und kameratypisch ist, wird so reduziert. Der andere Teil des Rauschens, der zufällig ist, wird so nicht oder nur schwach beeinflusst. Unter Umständen muss man noch mit der Deckkraft der Ebene spielen.
Heutzutage wenden übrigens viele Kameras dieses Verfahren direkt bei der Aufnahme einer Langzeitbelichtung an. Zumindest geschieht das dann, wenn man in den Voreinstellungen, den benutzderdefinierten Einstellungen eine entsprechende Auswahl getroffen hat. Man erkennt es in der Regel daran, daß nach einer Langzeitbelichtung die Kamaera nicht sofort ein weiteres Foto machen kann. (Die Displayanzeige zeigt dann oft "Busy" oder eine Sanduhr.)

Eine andere, recht spezielle Vorgehensweise zur Bekämpfung des Rauschens habe ich in einem Tipp auf den Seiten der Fotoschule-Ruhr erklärt.