Glossar

Blooming

Der Begriff Blooming bezeichnete ursprünglich in der digitalen Fotografie einen speziellen Fehler, der durch den Aufbau der CCDs ("Bildsensor") provoziert wurde.
Sehr helle Bildbereiche erzeugen dabei in den von ihnen belichteten "Fotozellen" durch die starke Belichtung eine so hohe Ladung, dass diese auf benachbarte, eigentlich dunkle Fotozellen "überspringt".

Eine solche Überbelichtung wandert dann, wenn sie ausreichend groß ist, von Zelle zu Zelle bis an den Bildrand und hinterlässt einen hellen Streifen in Längs- oder Querrichtung des Bildes.
Mittlerweile ist der Begriff aber wohl etwas "aufgeweicht" und es werden viele unterschiedliche Fehler zum Blooming gerechnet. Allen gemein ist, dass sie am Rand überbelichteter Stellen auftreten.
So werden auch bunte Säume um diese hellen Bildbereiche herum als Blooming bezeichnet. Man kann diese Säume am besten bei Partien mit vielen Hell-Dunkel-Grenzen wie Laub vor hellem Himmel oder Spiegelungen in Chromteilen beobachten.
Diese Farbsäume kann man leicht mit chromatischer Aberration verwechseln. Im Gegensatz zu CA, die überwiegend im Randbereich des Bildes auftreten, kann Blooming aber überall im Bild vorkommen.

Blooming


Sie lesen hier einen Eintrag aus dem Stichwortverzeichnis meines kostenlosen "Fotolehrgang im Internet".
Diese Einträge sind zum Nachschlagen gedacht. Zum Lernen sind sie dagegen nicht so gut geeignet.
Wenn Sie Fotografieren von "der Pike auf" lernen wollen, dann starten Sie besser mit einem Klick zum Start des Fotolehrgangs mit dem Lesen und Üben.
Am Ende einer jeden Seite finden Sie dann einen "weiter"-Link, der sie zur nächsten Station bringt.

Live lernen

Und wenn Sie nicht so gerne lesen, können Sie auch gleich "Live" und mit meiner Unterstützung Üben und Lernen. Im Rahmen der meines Projekts Fotoschule-Ruhr biete ich seit über 15 Jahren u.a. verschiedene Grundlagen- und Anfängerkurse an.
Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen.